Energieausweis Haus – Mehr Transparenz für Gebäude

Seit der Einführung der Energieausweispflicht für Gebäude ab 2013 können Kunden Immobilien kritischer unter die Lupe nehmen. Es geht darum, möglichst genau festzustellen, wie effizient ein Haus ist, welche Energiekosten jährlich anfallen oder welche energetischen Modernisierungen nötig sind. Dieser neue Energieausweis kann ein gutes Kaufargument sein, er kann aber auch Käufer abschrecken.

Worauf sollten Sie achten?

Grundsätzlich gibt es zwei Varianten, der Energieausweis unterscheidet sich somit in wichtigen Details:
Zum einen gibt es den Bedarfsausweis vom Experten. Der ermittelt akribisch genau alle energetisch relevanten Komponenten des Gebäudes, analysiert sie und in drückt das in Zahlen aus. Bewertet wird der Zustand der Heizung, Fenster, Türen, Dach und Dämmung. Am Ende werden sogar Sanierungsmaßnahmen vorgeschlagen, um Energiekosten zusätzlich zu senken.
Als zweite Möglichkeit steht der Verbrauchsausweis zur Wahl. Hier werden lediglich die Heizkosten der letzten drei Jahre ausgewertet und auf einer Scala, die von Grün bis Rot reicht, bildlich dargestellt. Je Grüner das Gebäude erscheint, desto besser ist Energieeffizienz und Rot ist ganz schlecht.
Übrigens sind Gebäude unter 50 Quadratmetern generell von der Energieausweispflicht befreit.